SZ, 03.11.2022, C3 Pflanzen, die es hart mögen und Magerboden Ein magerer Boden besteht aus viel Kies oder Schotter und Sand und wenig organischem Material. Die grobe Bodenstruktur kann kaum Wasser speichern und ist nährstoffarm. Es ist der ideale Boden für Magerwiesen und für Pflanzen, die es trocken und heiß mögen und mit wenig Erde auskommen. Künstlich angelegt, wird Magerboden gerne auch mit Kompost oder Mutterboden durchmischt. Auch „Schotter-“ oder „Kieswüsten“ in Vorgärten lassen sich in Magerboden, auf dem etliche Pflanzen gedeihen, umwandeln. Bevor Schotter mit Sand und Humus gemischt werden, müssen aber Trennvließe oder Kunststofffolien, die darunter liegen, entfernt werden. Auch etliche Stauden kommen gut mit Hitze und Trockenheit zurecht, bekannt sind etwa Hauswurz, Fettehenne, Federgras oder mediterrane Kräuter wie Lavendel und Gewürz-Salbei, weniger bekannt als „hitzebeständig“ sind zum Beispiel Bergenien, Dianthus, Malva (Malve), Origanum (Heidegünsel) und Verbaskum (Königskerze). Bäume, die Trockenheit vertragen sind u.a. Walnuss, Dreispitz-Ahorn, Kornelkirsche und Felsbirne. Bei Insekten beliebt und klimaresilient sind etwa Bergminze, Kugeldistel und Moschus-Malve. Dauerblüher, die Trockenheit vertragen, sind u.a. Prachtkerzen, Sporn- und Witwenblumen. Unter Zwiebelblühern sind etwa Narzissen, Traubenhyazinthen und Damen-Tulpen recht hart im Nehmen. Ebenso: Eselsdistel, Judasbaum