https://sourceforge.net/projects/android-x86/files/ https://www.heise.de/tipps-tricks/Android-in-VirtualBox-installieren-so-geht-s-4155176.html Starten Sie VirtualBox und legen Sie über die Schaltfläche "Neu" eine neue virtuelle Maschine an. Vergeben Sie einen beliebigen Namen und wählen Sie im Feld "Typ" den Eintrag "Linux" aus. Bei "Version" wählen Sie "Other Linux (64-bit) und klicken auf "Weiter". Tragen Sie im Menü "Speichergröße" den Arbeitsspeicher ein, der der virtuellen Android-Maschine zur Verfügung stehen soll. Als Faustregel gilt: Je mehr, desto besser. Sie sollten mindestens ein Gigabyte (=1.024 MB) zur Verfügung stellen. Besitzt Ihr PC 8 Gigabyte RAM oder mehr, empfehlen wir, die Einstellung auf "2048 MB" zu setzen. Klicken Sie erneut auf "Weiter". Im nächsten Menü erstellen Sie eine virtuelle Festplatte, auf der Android x86 installiert wird. Wählen Sie dazu "Festplatte erzeugen" und klicken Sie auf "Erzeugen". Übernehmen Sie im geöffneten Assistenten die Standardeinstellungen bis zum Menü "Dateiname und Größe". Hier bestimmen Sie den Speicherordner der Android-Festplatte und legen die maximale Größe fest. Wir empfehlen, mindestens 10 Gigabyte für Android zu reservieren. Übernehmen Sie die Änderung mit "Erzeugen". Ihre Android-VM ist damit quasi einsatzbereit – wir empfehlen allerdings noch ein paar weitere Einstellungen, damit das System runder läuft. Klicken Sie im Auswahlmenü von Android auf "System" oder das Einstellungs-Symbol. Hier wechseln Sie zum Reiter "Prozessor" und wählen mindestens 2 Prozessoren aus. Im nebenstehenden Reiter "Beschleunigung" wählen Sie für die Paravirtualisierung "KVM" aus. Weiter geht es im Menü mit "Anzeige". Hier stellen Sie den Grafikspeicher auf den maximalen Wert ein (bei uns 128 MB) und ändern den Grafik-Controller auf "VBoxSVGA". Im nächsten Schritt können Sie unter "Massenspeicher" die heruntergeladene ISO-Datei einbinden. Klicken Sie hier zunächst auf "leer" (hier steht bei uns schon die Android-ISO) und wählen Sie über das CD-Symbol als optisches Laufwerk "android-x86_64-9.0-r2.iso" aus. Das klappt über "Abbild auswählen". Bestätigen Sie alle Einstellungen mit "OK". Im Hauptmenü von VirtualBox wählen Sie nun Android 9 Pie (oder den Namen, der für die VBox vergeben wurde) aus und klicken auf "Starten". VirtualBox zeigt nun den textbasierten Installer von Android x86. Wählen Sie hier mit der Tastatur den Eintrag "Advanced Options" aus, indem Sie mit den Pfeil-Tasten navigieren und drücken Sie [Enter]. Im nächsten Schritt wählen Sie "Auto_Installation – Auto Install to specified harddisk" aus und drücken [Enter]. Bestätigen die kommende Nachfrage mit "Yes", indem Sie mit den Pfeiltasten navigieren und wieder [Enter] drücken. Android wird nun auf Ihrer Virtual Machine installiert. Anschließend selektieren Sie "Run Android-x86" und "OK" und drücken wieder [Enter]. Nun müssen Sie noch die virtuelle Installations-CD von Android x86 entfernen. Unterbrechen Sie den Android-Startvorgang, schließen Sie die Virtual Machine und wählen Sie "die virtuelle Maschine schließen" aus. Navigieren Sie wieder zurück zu den Einstellungen des Massenspeichers und gehen Sie hier für den Massenspeicher unter dem CD-Symbol auf "Entfernt das virtuelle Medium aus dem Laufwerk". Anschließend müsste hier wieder "leer" erscheinen. Starten Sie die virtuelle Maschine nun erneut über "Starten". Android x86 begrüßt Sie jetzt mit dem Einrichtungsassistenten, den Sie vielleicht schon von Ihrem Android-Smartphone kennen. Führen Sie diesen durch und melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an. Anschließend können Sie Android x86 auf Ihrem PC im Grunde genommen genauso verwenden, wie Sie es vom Smartphone oder Tablet her kennen. Meldungen über eine fehlende WLAN-Verbindung können Sie übrigens getrost ignorieren: Android x86 übernimmt automatisch die korrekte Verbindung vom “Gastgeber”-PC. Um NAT zu aktivieren, in den Einstellungen LAN aktivieren. Tipp: Probleme beim Starten von Android mit VirtualBox 6.0.x Falls Sie Probleme beim Starten von Android mit VirtualBox in der Version 6.0.1 oder höher haben, gibt es einige Einstellungen, die Sie anpassen sollten. Klicken Sie im Menü von VirtualBox auf "Anzeige" und aktivieren Sie "3D-Beschleunigung aktivieren" und "VBoxVGA". Des Weiteren müssen Sie die UTC-Hardware-Uhr ausschalten. Das klappt über "System" > "Hauptplatine" > "Hardware-Uhr in UTC". Deaktivieren Sie einfach diese Option. Die GUI von Android sollte nun erfolgreich booten. Noch ein Tipp: Sollten Sie bei der Nutzung von Android x86 Probleme mit der Mauseingabe haben, deaktivieren Sie die Maus-Integration. Klicken Sie dazu im Menü von VirtualBox auf “Input” und entfernen Sie den Haken bei “Mouse integration”. Wenn Sie nun in das Android-x86-Fenster klicken, wird die Maus “gefangen” und Sie können Android korrekt bedienen. Um wieder das echte System zu steuern, müssen Sie die “Freigabetaste” von VirtualBox verwenden. Diese sehen Sie unten rechts im Fenster der virtuellen Maschine. Bei Windows handelt es sich beispielsweise um die rechte STRG-Taste auf Ihrer Tastatur, bei macOS kommt die linke Befehlstaste zum Einsatz. ------------------- auch gute Quelle: https://www.giga.de/apps/android/tipps/android-in-virtualbox-installieren-anleitung-schritt-fuer-schritt/page/2/