minpic01.jpg

Axel Vahldiek

Abkürzungen

Unter Windows schneller ans Ziel

Die Bedienoberfläche von Windows bietet von Haus aus mehrere Wege an, Aufgaben zu erledigen. Doch sind einige der schnellsten Wege in der Standardkonfiguration kaum zu erreichen. Wir zeigen, wie sie zu finden sind.

Unterthema: Die Windows-Tipp-Datenbank auf CD
Unterthema: Noch mehr Tipps
Unterthema: Wichtige Windows-Bordmittel und Systemsteuerungselemente
Unterthema: Tastenkombinationen

Die meisten anfallenden Aufgaben lassen sich unter Windows auf vielfältige Weise erledigen: So lassen sich beispielsweise Programme per Verknüpfung aus dem Startmenü heraus oder vom Desktop starten oder im Explorer auswählen. Wer den genauen Pfad kennt, kann ihn auch im Startmenü unter `Ausführen' eingeben, und wer es gern antik mag, hangelt sich wie zu DOS-Zeiten auf der Kommandozeile durch. Welchen Weg man letztlich wählt, ist vor allem eine Frage der Gewohnheit und Bequemlichkeit.

Im Folgenden zeigen wir alternative Wege, schneller Programme zu starten, Dokumente zu bearbeiten und Webseiten aufzurufen, Dateien zu kopieren und zu verschieben sowie für einige weitere täglich anfallende Handgriffe. Die meisten hier vorgestellten Kniffe sind zwar mit ein wenig Lern- oder Konfigurationsaufwand verbunden, doch rentiert sich die Investition im Alltag schnell. Fast alle funktionieren unter allen Windows-Versionen, wenn nicht, weisen wir im Artikel darauf hin.

Start me up

Eine der elementarsten täglichen Aufgaben ist der Start von Programmen. Microsoft hat sich hier diverse Varianten einfallen lassen, damit sich der Anwender nicht mehr wie zu DOS-Zeiten erst mühsam durch die Ordnerstruktur auf der Festplatte hangeln muss, um am Ende die Programmdatei zu starten.

minpic02.jpg

Wer das Chaos des Programm-Verzeichnisses im Startmenü meiden will, muss selbst Strukturen schaffen.

Dazu gibt es das Startmenü, in dem so ziemlich jedes Installationsprogramm Verknüpfungen zu den Programmen ablegen kann. Dieser vermeintliche Vorteil wird aber bald zum Nachteil: Weil die Einträge alle unsortiert unter `Programme' landen, geht hier schnell die Übersicht verloren. Selbst Microsoft ist aufgefallen, dass dieses Verzeichnis zum Zuwuchern neigt, doch statt das Problem mit einer verbesserten Struktur zu lösen, blenden neuere Windows-Versionen einfach alle Einträge aus, die eine Zeit lang unberührt bleiben. Das erinnert an den Nachwuchs, der es für Aufräumen hält, wenn er die Spielsachen unterm Bett versteckt. Wer Windows diese spezielle Art von Ordnungssinn abgewöhnen möchte, deaktiviert in der Systemsteuerung in den Eigenschaften der Taskleiste die Option `persönlich angepasste Menüs verwenden', sie ist je nach Windows mal unter `Allgemein', mal unter `Startmenü - Anpassen' zu finden.

Räumdienst

Ein erster Schritt zum schnelleren Starten ist also, das Startmenü aufzuräumen. Das geht am einfachsten, wenn man den Explorer verwendet, denn das Startmenü ist nichts weiter als ein speziell aufbereitetes Abbild von ein oder zwei gleichnamigen Ordnern. Die liegen im Windows-Verzeichnis (9x) oder unter `Dokumente und Einstellungen' (XP und 2000) und hier jeweils unter \Nutzername sowie unter \All Users - das eigentliche Startmenü setzt Windows aus dem Inhalt der beiden Ordner zusammen.

Der schnellste Weg dorthin führt über das Kontextmenü des Start-Knopfs und dort den Menüpunkt `Explorer'. In dem geöffneten Verzeichnis erstellt man auf oberster Ebene Ordner mit aussagekräftigen Namen, etwa `Arbeit', `Spiele', `System' und so weiter und sortiert per Drag & Drop die benötigten Verknüpfungen aus dem `Programme'-Verzeichnis ein, die restlichen schmeißt man einfach weg.

minpic03.jpg

Mit einigen selbst erstellten Verknüpfungen lässt sich schnell eine optimierte Systemsteuerung erstellen.

Bei der Gelegenheit bietet es sich an, auch gleich weitere überflüssige Einträge aus dem Startmenü zu werfen. So benötigt man beispielsweise den `Abmelden'-Knopf nur dann, wenn man auch mehrere Benutzerkonten nutzt, und der Menüpunkt `Dokumente' lässt sich gar zur Spionage missbrauchen [1]. Unerwünschte Einträge können Sie mit Hilfe der Tipps aus unserer Datenbank von der Heft-CD ausblenden (siehe Kasten), Kategorie User - Explorer - Startmenü - Menüpunkte. Einzig `Hilfe' und `Programme' lassen sich nicht entfernen sowie dessen Unterordner `Autostart'.

Ein so aufgeräumtes Startmenü ist zwar schon übersichtlicher, allerdings fehlen hier noch viele Einträge für nützliche Windows-Bordmittel, wie etwa der Registry-Editor Regedit.exe, das Systemkonfigurationsprogramm Msconfig.exe oder auch die Systeminfo Msinfo32.exe. Unter XP Professional sind auch die Gruppenrichtlinien Gpedit.msc nicht vom Startmenü aus zu erreichen. Wer solche Programme, die alle im Windows- oder dessen System-Verzeichnis liegen, häufiger benötigt, legt sich also besser Verknüpfungen im Startmenü an. Eine Übersicht über die Dateinamen der wichtigsten steht in der Tabelle auf Seite 182.

Wer das neue Startmenü unter XP nutzt, kommt übrigens womöglich ohne Sortieren aus, denn hier zeigt Windows die meistgenutzten Programme direkt im Startmenü an. Ärgerlich ist jedoch, dass die Anzahl der angezeigten Programme beschränkt ist, sodass das als nächstes benötigte oft gerade eben nicht mehr in der Liste auftaucht. Doch das lässt sich in den Eigenschaften der Taskleiste ändern, zu finden in deren Kontextmenü. Dem Detailreichtum ist hier jedoch durch die verwendete Bildschirmauflösung eine Grenze gesetzt: Erst bei großen Auflösungen mit einer Höhe von mindestens 1024 Pixeln ist Platz für die maximal einstellbaren 30 Einträge, allerdings nur, wenn man `kleine Symbole' gewählt hat.

Systemsteuerung

Wer bestimmte Teile der Systemsteuerung häufiger benötigt, kann auch hierzu direkte Verknüpfungen erstellen. Das geht am einfachsten per Drag & Drop, allerdings kann man so nicht alle Vorteile ausschöpfen, denn die Elemente lassen sich den eigenen Wünschen noch besser anpassen: Beispielsweise kann man eine Verknüpfung zum Kontrollfeld `Anzeige' so erstellen, dass sich direkt die Seite zum Einstellen der Auflösung öffnet.

Die meisten Elemente der Systemsteuerung verbergen sich in Dateien mit der Endung CPL, die alle im Windows-System-Verzeichnis liegen, auch sie sind in der erwähnten Tabelle aufgeführt. Eine CPL-Datei kann eine oder mehrere Systemsteuerungselemente enthalten, so enthält die Main.cpl beispielsweise die Elemente Maus und Tastatur. Die CPLs sind nicht selbstständig lauffähig, sondern nur über `rundll32.exe shell32,dll,Control_RunDLL CPL-Datei' erreichbar. Weil das zu umständlich ist, spendierte Microsoft das Programm Control.exe, welches den Aufruf erledigt.

Der Aufruf der CPL-Datei lässt sich durch zwei optionale, durch Komma abgetrennte Parameter ergänzen. Der erste bestimmt bei mehreren enthaltenen Elementen, welches Control.exe aufruft. Hier steht entweder ein `@, gefolgt von einer Zahl, oder der Name des Elements. Der lässt sich leicht in dessen Titelleiste herausfinden, wo üblicherweise `Eigenschaften von Name' steht. Der zweite Parameter bestimmt, welcher Reiter beim Öffnen vorne steht. Windows zählt hier von 0 an hoch. Dieser Parameter ist der eigentliche Grund für den Aufwand, denn nur so lässt sich beispielsweise der Gerätemanager von Windows 9x auf direktem Wege per

control.exe sysdm.cpl,,1

erreichen. Für beide Parameter gilt: Fehlen sie, ersetzt das System sie durch @0 und 0. Fehlt nur der erste, müssen vor dem zweiten wie im Beispiel zwei Kommas stehen.

Wer einen direkten Aufruf beispielsweise der Auflösung und Farbtiefe ins Startmenü integrieren möchte, erstellt eine Verknüpfung mit dem Ziel

control.exe desk.cpl,,4

und benennt sie beliebig. Unter manchen Windows-Versionen wie etwa 2000 muss es übrigens statt `,,4' `,,3' heißen, da Windows einige Reiter nicht mitzählt - letztlich hilft nur Ausprobieren. Das Symbol der Verknüpfung lässt sich in ihren Eigenschaften anpassen, das gewünschte Icon liegt in der CPL-Datei.

Unter 2000 und XP hat Microsoft bei den CPLs aufgeräumt. Einige unter älteren Versionen noch vorhandene hat Microsoft entfernt und ihre Funktionen in die Control.exe integriert. Sie sind als eigene Parameter erreichbar. Sonst sind sie aber ebenso zu erstellen wie die CPL-Verknüpfungen. Allerdings lässt sich nicht mehr der Reiter auswählen, der beim Öffnen des Elements vorne stehen soll.

Noch mehr Startmenüs

Puristen ist vielleicht selbst ein so aufgeräumtes Startmenü noch zu langsam, denn immerhin erfordert es mehrere Klicks bis zum Programmstart. Einen Ausweg bieten die Schnellstartleisten, die mit dem Internet Explorer 5 Einzug in Windows hielten. Sie lassen sich im Kontextmenü der Taskleiste einschalten, enthalten in der Standardkonfiguration jedoch wenig Sinnvolles. Besser ist es da, Überflüssiges durch eigene Verknüpfungen zu ersetzen, was wieder am schnellsten im Explorer geht: Einfach im Kontextmenü der Schnellstartleiste auf `Ordner öffnen' klicken.

minpic04.jpg

Mit der richtigen Konfiguration wird die Taskleiste zur zentralen Schaltstelle des Systems.

Nach dem Füllen empfiehlt es sich, die Leiste so zu konfigurieren, dass sie möglichst wenig Platz wegnimmt. Hierzu sollte man als erstes alles Überflüssige entfernen, beispielsweise die Anzeige des Titels `Quick Launch'. Wer für die Verknüpfungen aussagekräftige Symbole wählt, kommt auch ohne Textbeschreibung aus. Das Verwenden kleiner Symbole reduziert den Platzbedarf weiter.

Anschließend kann man die Leiste dahin schieben, wo sie liegen soll. Dazu muss man sie mit dem Mauszeiger an dem linken Rand erwischen, sodass sich der Zeiger in einen Doppelpfeil verwandelt, was mitunter etwas fummelig ist. Danach kann man sie mit gedrückter linker Maustaste verschieben. Sie lässt sich auch vom Startmenü `abreißen' und an eine andere Kante des Desktops ankleben - dann kann man sie wie die Taskleiste auch automatisch ausblenden lassen - oder auch mitten drauf als Fenster ablegen.

Auf die beschriebene Art lässt sich jeder beliebige Ordner als Schnellstartleiste konfigurieren: einfach im Kontextmenü der Taskleiste unter `Symbolleisten' eine neue Leiste anlegen. Wer die Leisten mit in der Taskleiste unterbringen will, verringert damit jedoch den ohnehin schon knappen Platz erheblich. Als Ausweg kann man die gesamte Taskleiste größer ziehen: Einfach den Mauszeiger auf der oberen Kante platzieren, sodass er sich wieder in einen Doppelpfeil verwandelt und so weiter. Angenehmer Nebeneffekt für XP-Nutzer: Nun zeigt die Uhr im Infobereich nicht nur die Zeit, sondern auch Datum und Wochentag permanent an. Wie schon die Schnellstartleiste lässt sich auch die Taskleiste an andere Kanten des Desktops verfrachten.

Wenn das Höherziehen der Taskleiste nicht klappt, ist sie wahrscheinlich `fixiert'. Der Schalter zum Entriegeln findet sich in ihrem Kontextmenü.

Tippen statt klicken

Wem das Mausschubsen zuwider ist, kann Programme auch per Tastenkombination starten. Die weist man einer Verknüpfung in ihren Eigenschaften zu. Sie muss aus einem Zeichen (Buchstabe, Ziffer oder Symbol) kombiniert mit mindestens zwei der folgenden drei Tasten bestehen: Strg, Alt und Shift. Die Kombination darf anderweitig noch nicht vergeben sein, sonst kommt es womöglich zu Problemen.

minpic10.jpg

Um möglichst schnell auf einen Ordner mit Dokumenten zugreifen zu können, kann man den Ordner als Schnellstartleiste in die Taskleiste einbauen.

Überhaupt leidet diese eigentlich sehr nützliche Windows-Funktion bereits seit Windows 95 unter Schwächen, die den Spaß mitunter trüben: So funktionieren Tastenkombinationen nur bei Verknüpfungen auf dem Desktop und im Startmenü, aber nicht in der Schnellstartleiste. Zudem gehen sie beim Verschieben von Verknüpfungen gelegentlich ohne erkennbaren Grund verloren, selbst wenn beispielsweise vom Startmenü auf den Desktop verschoben wird. Die verlorene Kombination lässt sich nicht einmal neu anlegen. Microsoft räumt ein, immerhin einige der Probleme zu kennen, etwa in den Artikeln 254968 oder 134552 der Knowledge Base [2], hat aber bislang noch keine Lösung bereitgestellt.

Deutlich mehr Spaß machen da die Tastenkombinationen, die Windows von Haus aus mitbringt. Vor allem in Verbindung mit der Windows-Taste sind viele nützliche Funktionen erreichbar. Die Tabelle auf Seite 183 zeigt, welche Tastenkombinationen es gibt.

Wer viel in die Tasten haut, wird übrigens bald feststellen, dass er etwa beim Kopieren oder Verschieben von Dateien den Explorer ähnlich wie einen Egoshooter steuert: Die linke Hand an der Tastatur und die rechte an der Maus.

Zeig mir alles

Der Explorer gebärdet sich in der Standardkonfiguration bemerkenswert renitent und verwehrt dem Nutzer beispielsweise den Blick in manche Systemordner und versteckt Dateien und Dateiendungen, doch lässt sich das recht einfach abstellen: in den Ordneroptionen, die je nach Windows unter `Ansicht' oder `Extras' zu finden sind.

Doch selbst in der `Detailansicht' zeigt der Explorer dann noch nicht alles, was er zeigen könnte: So stellt er in der Detailansicht die hinteren Spalten oft nicht mehr dar, sodass man erst mühsam hinscrollen muss. Der komfortabelste Weg, die Spaltenbreite zu optimieren, ist das gleichzeitige Drücken von Strg- und Plus-Taste des Zehnerblocks. Die Spalten lassen sich zudem durch Ziehen der Spaltenüberschriften mit der linken Maustaste in eine andere Reihenfolge bringen.

Was dann immer noch nicht zu sehen ist, steht vielleicht in der Statusleiste, die sich unter `Ansicht' aktivieren lässt. Hier zeigt der Explorer beispielsweise - sofern verfügbar - die Eigenschaften markierter Dateien an, bei mehreren markierten die Anzahl. Ist ein Laufwerk markiert, steht hier, wie viel freier Speicherplatz noch da ist. Zeigt der Explorer eine Webseite, steht in der Statusleiste, wohin ein Link führt, der sich unter dem Mauszeiger befindet.

Unter XP lässt sich übrigens die Detailansicht weiter optimieren: Unter Ansicht erlaubt der Menüpunkt `Details auswählen ...' beispielsweise, die Beschreibung als zusätzliche Spalte aufzunehmen, um sich im Windows-Verzeichnis einen schnellen Überblick über die Fähigkeiten der einzelnen Programme zu verschaffen.

Wie immer

Ist der Explorer erst mal wunschgemäß konfiguriert, soll er natürlich beim nächsten Start nicht wieder anders aussehen. In der Praxis bewährt sich hierzu folgendes Verfahren: Zuerst sind alle Explorer- und Internet-Explorer-Fenster zu schließen. Anschließend ruft man den Explorer erneut auf, und zwar so, wie man es immer tut - am universellsten eignet sich hier der Aufruf per Tastenkombination Win+E, da sie unter Windows immer und überall zur Verfügung steht. Nun konfiguriert man die Ansicht wie gewünscht und klickt anschließend in den Ordneroptionen unter Ansicht auf die Schaltfläche `Für alle übernehmen'.

Um sicherzustellen, dass sich der Explorer nun auch wirklich immer mit der eingestellten Ansicht öffnet, sollte man dazu nur noch die Tastenkombination Win+E nutzen. Andere Wege, beispielsweise über die Kontextmenüs von Startknopf oder Arbeitsplatz, können trotz der Anweisung `Für alle übernehmen' zu anderen Ansichten führen.

Dokumente

Nicht immer will man einfach nur ein Programm starten, sondern weiß bereits im Voraus, welches Dokument damit zu bearbeiten ist. Da ist es umständlich, erst den Texteditor aufzurufen, um damit den Text zu öffnen. Schneller geht der Doppelklick direkt auf das Dokument. Das wiederum muss man aber erst mühsam im Explorer suchen, was auch wieder Zeit kostet.

minpic07.jpg

Der Explorer von Windows XP erlaubt die Auswahl der Spalten, die er in der Detailansicht anzeigen soll.

Schöner wäre es, wenn die Dokumente ebenfalls im jeweils bevorzugten Startmenü enthalten wären, mit einem Eintrag, der einfach aufklappt, anstatt ein neues Explorer-Fenster zu öffnen. Doch in der Standard-Konfiguration fehlt ein solcher Mechanismus. Unter XP und 2000 gibt es jedoch einen Schalter in den Eigenschaften der Taskleiste, der die `Eigenen Dateien' aufklappend ins Startmenü integriert. Außerdem lassen sich weitere Ordner einfach ins Startmenü ziehen, indem man sie aus dem Explorer mit gedrückter linker Maustaste erst auf den Startknopf und dann weiter ins Menü an die gewünschte Stelle zieht.

minpic05.jpg   minpic06.jpg

Passt man die Symbolleisten von Explorer und Internet Explorer unter XP aneinander an, kann man zwischen beiden Programmen schnell hin- und herschalten.

Es gibt jedoch einen alternativen Weg, der in allen Versionen gangbar ist und dazu schneller als der Umweg über das Startmenü. Hierzu erstellt man eine weitere Symbolleiste, diesmal mit dem Ordner, in dem die Dokumente liegen. Diese neue Leiste schiebt man so weit zusammen, dass Windows nur noch ihren Titel anzeigt. Rechts davon erscheint ein kleiner Doppelpfeil. Klickt man darauf, klappt der Ordner wie gewünscht auf, inklusive aller Unterordner und Dateien. Um die Platzverschwendung in der Taskleiste so weit wie möglich zu reduzieren, sollte man den Ordner-Namen so kurz wie möglich fassen, den Windows unveränderlich als `Titel' der Symbolleiste anzeigt.

Senden an

Ob man nun ein Dokument per Doppelklick im Explorer oder per Einfachklick in der soeben beschriebenen Symbolleiste öffnet, es startet daraufhin immer das Programm, dem der Dateityp des Dokuments zugeordnet ist. Das ist aber nicht immer erwünscht. Beispielsweise will man Bilder mal mit dem schnellen Bildbetrachter, mal mit der behäbigen, aber mächtigen Bildbearbeitung öffnen, Texte mit alternativen Programmen bearbeiten oder auch HTML-Code mal im Browser, mal im HTML-Editor öffnen.

minpic09.jpg

Dokumente lassen sich per `Senden an ...' mit beliebigen Programmen öffnen.

Nun könnte man zwar die jeweiligen Programme per Registry-Eintrag in die Kontextmenüs der betreffenden Dateitypen hineinfummeln. Das ist jedoch recht mühsam. Der elegantere Weg führt über den Menüpunkt `Senden an ...' aus dem Kontextmenü jeder Datei. Dahinter versteckt sich wie bei Startmenü und Desktop nichts als ein weiterer Ordner. Der heißt `Sendto' und liegt versteckt je nach Windows-Version im Windows-Verzeichnis (9x) oder unter `Dokumente und Einstellungen\Benutzername'. Liegt hier beispielsweise eine Verknüpfung mit Photoshop, lädt der Klick auf das Kontextmenü und dort auf `Senden an ...' jede beliebige Datei direkt in Photoshop. Das klappt auch mit Dateien aus der beschriebenen Dokumenten-Symbolleiste. Die Sendto-Funktion assoziiert eine Datei aber nicht mit dem Programm, bei einem Doppelklick öffnet sich also weiter das standardmäßig verbundene Programm.

Der Sendto-Ordner funktioniert mit so ziemlich allem, was sich per Drag & Drop mit Dateien bewerfen lässt. Eine Verknüpfung zu einem Virenscanner ermöglicht das schnelle Überprüfen von Dateien oder Ordnern. Einen ersten Einblick in fast jede Datei unbekannten Typs gewährt ein guter Text- und Hex-Viewer im `Senden an ...'-Menü. Und auch Kopieren in ein beliebiges voreingestelltes Verzeichnis funktioniert. Ebenfalls möglich ist die Aufnahme von Verknüpfungen zu verschiedenen Druckern, Packprogrammen oder HTML- und Audio-Editoren.

Surfin, Surfin

Windows kann auch den Zugriff auf Webseiten beschleunigen. Hierzu zuerst den Browser zu starten ist ähnlich umständlich wie das Starten einer Textverarbeitung, um damit dann erst das zu bearbeitende Dokument zu öffnen. Schneller geht es, wenn man URL oder Bookmark (von Microsoft als `Favoriten' bezeichnet) direkt eintippen oder auswählen kann, was mit dem Internet Explorer kein Problem ist.

Die Favoriten sind ohnehin bereits standardmäßig ins Startmenü integriert. Wer sie hier gar nicht möchte, kann sie auf dem gleichen Weg wie das Dokumentenverzeichnis als Schnellstartleiste in die Taskleiste einbauen: Die Favoriten liegen in einem gleichnamigen Verzeichnis, je nach Version im Windows-Verzeichnis (9x) oder unter `Dokumente und Einstellungen\Benutzername'. Wer dieses Verzeichnis in den Ordner verschiebt, in dem auch die Dokumente liegen, hat sie beide in einer Symbolleiste im Griff. Das erledigt man am einfachsten mit der c't-Tipp-Datenbank, Kategorie `Local User - System - Systemordner'.

Zum Eintippen einer URL braucht man natürlich auch ein Eingabefeld. Das muss nicht unbedingt das des Browsers sein, es reicht im Grunde auch jedes andere, beispielsweise das im Startmenü unter `Ausführen'. Das allerdings verlangt eine Eingabe inklusive `www.' beziehungsweise `http://'. In der Taskleiste baut das Einschalten der vorgegebenen Schnellstartleiste `Adresse' ein Eingabefeld ein, wo man wie vom Browser gewohnt URLs eintippen kann. Diese Leiste lässt sich wie alle anderen auch woanders hinschieben. Das ist mitunter schon deshalb nötig, weil Windows die Adressleiste selbst beim Anschalten nicht anzeigt, sondern nur ihren Titel.

Alles in einem

Selbst der Windows-Explorer bietet ein Eingabefeld für alle Arten von URLs, nämlich das, in dem üblicherweise die Pfad-Angabe des aktuellen Verzeichnisses steht. Hier kann man eine Web-Adresse eintippen, woraufhin sich der Explorer in einen Internet Explorer verwandelt. Fehlt die Adressleiste, lässt sie sich unter `Ansicht' hinzuschalten.

Ebenfalls unter Ansicht kann man übrigens unabhängig vom derzeitigen Erscheinungsbild des Explorer auch die verschiedenen `Explorer-Leisten' ein- und ausschalten. So stellt der Explorer in seiner linken Fensterhälfte üblicherweise eine Baumansicht der Laufwerke dar, während des Surfens jedoch wahlweise Favoriten, Verlauf oder Suche. Durch Auswahl einer anderen Leiste lässt sich leicht zwischen beiden Programmen wechseln, noch schneller geht es jedoch, wenn man die Symbolleiste des Explorer vereinheitlicht, was aber erst mit Windows XP möglich ist.

Hier passt man Explorer und Internet Explorer jeweils im Kontextmenü der `Symbolleiste' so an, dass bei beiden Programmen immer an der gleichen Stelle dieselben Icons auftauchen, beispielsweise `Ordner' und `Favoriten'. Das erlaubt ein Umschalten zwischen Explorer und Internet Explorer per einfachem Mausklick. Allerdings stehen manche Symbole nicht in beiden Programmen zur Verfügung. So kann man beispielsweise Ordnerinhalte nicht per Mausklick ausdrucken und bei Webseiten nicht eine Ebene nach oben wechseln. Wenn jedoch identische Symbole immer an derselben Stelle der Symbolleiste auftauchen, fühlen sich Explorer und Internet Explorer fast identisch an, auch wenn sich das eigentliche Menü weiterhin an das jeweils angezeigte Programm anpasst. Ärgerlicherweise ignoriert der Explorer dabei aber voreingestellte Ansichten und stellt Dateien mit großen Symbolen dar. Eine Lösung für das Problem ist nicht bekannt.

Schneller suchen

Wer zur URL-Eingabe nicht gerade das Eingabefeld unter `Ausführen' nutzt - welches sich dazu ja ohnehin nur bedingt eignet -, kann sich das Surfen weiter vereinfachen, nämlich dann, wenn er im Internet nach etwas sucht. Anstatt mühsam erst die Startseite der Suchmaschine aufzurufen, dort womöglich noch das Eingabefeld zu markieren und dann erst den Suchbegriff einzugeben, kann man auch Shortcuts nutzen. Damit reicht beispielsweise die Eingabe von `gg Linux' in einer Adressleiste aus, um Google mit der Suche nach `Linux' zu beauftragen und das Ergebnis sofort auszuwerfen.

Wie man solche Shortcuts recht einfach selbst erstellt, steht in [3], wer sich die Tipperei sparen möchte, nutzt die fertigen Shortcuts aus der c't-Tipp-Datenbank, Kategorie Computer - Internet-Explorer - Shortcuts. Hier sind bereits solche für Google, heise online sowie die Microsoft Knowledge Base enthalten.

Noch mehr Tipps

In unserer c't-Tipp-Datenbank finden Sie noch viele weitere Tipps, die das Leben mit Windows erleichtern. Das Gleiche gilt für das ebenfalls auf CD enthaltene TweakUI von Microsoft. Für alle die Tipps gilt aber das Gleiche wie für die in diesem Artikel beschriebenen Kniffe: Letztlich muss aber jeder selbst entscheiden, was für ihn am schnellsten oder bequemsten ist. Das immerhin ist einer der Vorteile von Windows: Jeder kann es nutzen, wie er will. (axv)

Literatur

[1] Axel Vahldiek, Schnellzugriff, Der Dokumentenordner im Startmenü, c't 6/02, S. 258

[2] Microsofts Knowledge Base: http://support.microsoft.com/default.aspx?de

[3] Axel Vahldiek, Jo Bager, Abkürzung, Suchmaschinen in Web-Browser integrieren, c't 12/02, S. 222

[4] Hajo Schulz, Schaltwerk, Hinter den Kulissen der Windows-Registry, c't 8/02, S. 112

[5] Axel Vahldiek, Blitzkonfiguration, Windows-Tipps per Mausklick umsetzen, c't 8/02, S. 106

[6] Axel Vahldiek, TweakUI im Eigenbau, Vorlagen für Poledit selbst gemacht, c't 8/02, S. 116

[7] Axel Vahldiek, Windows unkaputtbar, Prävention statt Windows-Fummelorgien, c't 26/02, S. 112

Soft-Link 0304176

Kasten 1


Die Windows-Tipp-Datenbank auf CD

Seit fast einem Jahr sammeln wir Tipps und Tricks zu Windows in der c't-Tipp-Datenbank, im Internet zu finden unter www.heise.de/ct/tipps. Einen aktuellen Zwischenstand der Sammlung finden Sie auf der Heft-CD.

Die Datenbank liegt in Form spezieller Textdateien auf CD. Jede Datei enthält Informationen über Registry-Einträge einer bestimmten Windows-Version. Zur Auswertung der Datei und zum Anwenden der enthaltenen Tipps benötigt man Microsofts Systemrichtlinieneditor (Poledit.exe). Auf der CD finden Sie die Poledit sowie die Datenbank-Dateien in der Kategorie `c't-Tipp-Datenbank'.

Um die Datenbank zu nutzen, müssen Sie zuerst Poledit installieren. Das Setup-Programm von Poledit entpackt sich im Verzeichnis `Programme' auf der Systempartition in einen Unterordner namens ORK97 (ORK steht für Office Resource Kit, hat also nichts mit grünhäutigen Monstern zu tun). Hierin liegt nicht nur der Systemrichtlinieneditor Poledit.exe selbst, sondern auch das eigentliche Installationsprogramm namens Polsetup.exe. Das ist einmalig auszuführen - sollte dabei eine Aufforderung zum Einlegen einer CD mit dem Office 97 Resource Kit erscheinen, reicht es, den Pfad c:\programme\ork97\policy anzugeben und mit einem Klick auf `OK' zu bestätigen. Nun installiert das kleine Programm die von Poledit benötigten Dateien.

Als Nächstes entpacken Sie die für Ihre Windows-Version vorgesehene Vorlagen-Datei von CD in das Programmverzeichnis von Poledit.

Nach dem Start von Poledit erscheint ein leeres Programmfenster mit einigen Symbolen und einer Menüzeile. Nun ist dem Programm eine Vorlage zuzuweisen, auf Grund der es die Registry bearbeiten soll. Beim ersten Start kennt Poledit bereits zwei davon, die hier aber nicht nötig sind. Um Poledit stattdessen die Vorlage mit der c't-Tipp-Datenbank nahe zu bringen, klicken Sie unter `Options' auf `Policy Template', woraufhin sich ein neues Fenster öffnet. Via `Add' und `Remove' lassen sich hier neue Vorlagen einfügen und bereits enthaltene wieder entfernen.

Nun stehen zwei Möglichkeiten offen: Entweder bearbeiten Sie die Registry direkt, ähnlich wie es auch Programme wie das ebenfalls auf CD enthaltene TweakUI machen. Alternativ können Sie auch jedem dem System bekannten Nutzer Vorgaben machen, und zwar sowohl lokal als auch via Netzwerk.

Der einfache Weg

Um die Registry direkt zu bearbeiten, reicht nach dem Start von Poledit ein Klick unter `File' auf `Open Registry', woraufhin sich das bis dahin graue Programm-Fenster weiß färbt und zwei neue Icons namens `Local Computer' sowie `Local User' präsentiert. Die beiden Symbole dienen dazu, unterschiedliche Teile der Registry zu bearbeiten - sie stehen für die beiden Registry-Hauptschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE sowie HKEY_CURRENT_USER (wer sich in der Windows-Registry nicht auskennt, findet Infos in [4]), was bei der direkten Bearbeitung für den Anwender jedoch keine Rolle spielt.

Bei einem Doppelklick auf eines der beiden Symbole erscheint ein neues zweigeteiltes Fenster, bei dem die obere Hälfte eine Explorer-artige Baumstruktur aufweist - nur sind die Menüpunkte hier nicht als aufklappende Ordner, sondern als sich öffnende Bücher dargestellt. Hierin finden sich verschiedene Menüpunkte, die das eigentlich Gesuchte darstellen: Haufenweise Registry-Hacks, die sich durch schlichtes Anklicken fehlerfrei und ungefährlich umsetzen lassen.

Um einen solchen Registry-Hack zu übernehmen, reicht es, ein Häkchen davor zu setzen. Bei vielen Menüpunkten blendet Poledit daraufhin in der unteren Fensterhälfte weitere Erklärungen oder zusätzlich anwählbare Schalter, Eingabe- oder Auswahlfelder ein. Den Erklärungen sollten Sie stets die volle Aufmerksamkeit schenken, da es hier immerhin darum geht, direkt in der Registry herumzuhantieren - auch bequem und fehlerfrei umgesetzte Registry-Hacks können noch Gefahren bergen. Die Änderungen übernimmt Windows erst, wenn der Anwender auf `OK' klickt und eine Sicherheitsabfrage bestätigt. Daraufhin stehen die Änderungen zwar in der Registry, zeigen jedoch nicht immer gleich auch Wirkung. Spätestens nach einem Neustart können Sie sich aber an der neuen Windows-Konfiguration erfreuen.

Gefällt Ihnen eine der neuen Windows-Eigenschaften nicht, können Sie die Änderungen durch simples Entfernen des Häkchens wieder rückgängig machen. Spätestens nach einem Neustart ist der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.

Bei einigen Einträgen ist das Häkchen auch ohne Zutun des Anwenders bereits gesetzt, weil der Eintrag, den man mit Hilfe dieses Tipps in der Registry vornehmen könnte, dort bereits vorhanden ist. Poledit prüft das beim Öffnen der Registry. Solche bereits vorhandenen Einträge lassen sich ebenfalls abwählen oder anders konfigurieren.

Mehr Möglichkeiten

Es gibt nicht nur den eben beschriebenen einfachen Weg zum sofortigen Erfolg, sondern auch einen etwas komplexeren, der jedoch einige Vorteile bietet: Er erlaubt etwa das Archivieren der fertigen Registry-Konfiguration, damit man sie nach der nächsten Neuinstallation in einem Rutsch einspielen kann. Zudem lässt sich für verschiedene Nutzer des PC je eine eigene Windows-Konfiguration festlegen. Hierbei arbeitet man nicht mehr direkt in der Registry, sondern erstellt stattdessen mit Poledit individuelle Vorgaben für jedes Nutzerkonto. Eine Beschreibung, wie das geht, würde hier zu weit führen, Sie finden sie in [5].

Kasten 2


Noch mehr Tipps

Tipp-Sammlungen wie die c't-Tipp-Datenbank haben nicht nur den Vorteil, dass sie leicht anzuwenden sind, sie lassen sich zudem mit eigenen Tipps ergänzen. Wie das geht, steht in [6]. Tippfaule finden zudem weitere Vorlagen als ADM-Dateien bereits im Installationsverzeichnis von Poledit sowie im Internet. Vor allem Microsoft bietet hier mit den Office Resource Kits sowie mit den Internet Explorer Administration Kits (IEAK) diverse Vorlagen an, die nicht nur Windows, sondern eben auch die Office-Pakete und den Internet Explorer konfigurieren helfen - zu finden über den Soft-Link am Ende des Artikels. Allerdings sind diese Vorlagen meist nur mit wenigen englischsprachigen Erläuterungen versehen, die Nebenwirkungen einzelner Tipps muss man selbst herausfinden. Deshalb sollte man die enthaltenen Registry-Tipps vorsichtshalber erst einmal in einer Testumgebung ausprobieren - oder zumindest zuvor ein Image der Systempartition anlegen [7]. Einige Vorlagen sind übrigens für eine neuere Version von Poledit vorgesehen, die wir nicht auf CD packen durften. Sie lassen sich aber leicht mit den Kenntnissen aus dem oben erwähnten Artikel zum Selberbauen von Vorlagen an die auf CD befindliche Version anpassen.

Wer selbst Tipps geschrieben hat, kann sie gerne in der c't-Tipp-Datenbank unter www.heise.de/ct/tipps der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Kasten 3


Wichtige Windows-Bordmittel und Systemsteuerungselemente

Verknüpfungsziel (Windows 2000 und XP) Verknüpfungsziel (Windows 9x)
Anzeigecontrol.exe desk.cplcontrol.exe desk.cpl
Benutzermanagercontrol.exe nusrmgr.cpl1control.exe inetcpl.cpl,@1
Computerverwaltungcompmgmt.msc-
Datenträgerverwaltungdiskmgmt.msc-
Datum und Uhrzeitcontrol.exe timedate.cplcontrol.exe timedate.cpl
Defragmentierungdfrg.mscdefrag.exe
Diensteservices.msc-
DirectX-DiagnoseprogrammDxdiag.exeDxdiag.exe
Drucker und Faxgerätecontrol.exe printerscontrol.exe main.cpl,@2
Eingabehilfencontrol.exe access.cplcontrol.exe access.cpl
Energieoptionencontrol.exe powercfg.cplcontrol.exe powercfg.cpl
Ereignisanzeigeeventvwr.msc-
freigegebene Ordnerfsmgmt.msc-
Gamecontrollercontrol.exe joy.cplcontrol.exe joy.cpl
Gerätemanagerdevmgmt.msccontrol.exe sysdm.cpl,,1
Gruppenrichtliniengpedit.msc-
Hardwarecontrol.exe hdwwiz.cplcontrol.exe sysdm.cpl,@1
Indexdienstciadv.msc-
Infrarot-Verbindungencontrol.exe irprops.cplcontrol.exe irprops.cpl
Internet-Optionencontrol.exe inetcpl.cplcontrol.exe inetcpl.cpl
Kennwörter-control.exe password
lokale Benutzer und Gruppenlusrmgr.msc-
Mauscontrol.exe main.cplcontrol.exe main.cpl
ModemControl.exe /modem.cplcontrol.exe modem.cpl
Netwarecontrol netware-
Netzwerkeigenschaften-control.exe netcpl.cpl
Netzwerkverbindungencontrol.exe ncpa.cpl-
Ordneroptionencontrol.exe folders-
Regions- und Sprachoptionencontrol.exe intl.cplcontrol.exe intl.cpl
Registry-EditorRegedit.exeRegedit.exe
Scanner und KamerasXP: control.exe scannercamera, 2000: wie 9x control.exe sticpl.cpl
Schriftartencontrol.exe fontscontrol.exe main.cpl,@3
Softwarecontrol.exe appwiz.cplcontrol.exe appwiz.cpl
Sounds und Audiogeräte control.exe mmsys.cpl control.exe mmsys.cpl (Multimedia), control.exe mmsys.cpl,@1 (Akustische Signale)
Sprachein-/ausgabecontrol.exe sapi.cpl-
Systemcontrol.exe sysdm.cplcontrol.exe sysdm.cpl
Systeminfo XP: Windows\system32\dllcache\ msinfo32.exe, 2000: wie 9x c:\programme\Gemeinsame Dateien\ Microsoft Shared\MSINFO\ Msinfo32.exe
Systemkonfigurations-EditorSysedit.exeSysedit.exe
Systemkonfigurationsprogramm windows\pchealth\helpctr\ binaries\msconfig.exe1 msconfig.exe
Systemmonitorperfmon.mscsysmon.exe
Taskleiste und Startmenürundll32.exe shell32.dll, Options_RunDLL 11-
Tastaturcontrol.exe main.cpl,@1control.exe main.cpl,@1
TaskmanagerTaskmgr.exe-
Telefon- Modemoptionencontrol.exe telephon.cplcontrol.exe telephon.cpl
Verwaltungcontrol.exe admintools-
Wechselmedienntmsmgr.msc-
Zertifikatecertmgr.msc-

1 nicht unter 2000

Kasten 4


Tastenkombinationen

5 mal ShiftEinrastfunktion aktivieren
5 Sekunden Status-`Anzeige' (Drücken von Feststell-Taste, Numlock und Rollen wird akustisch
Numlockbestätigt)
8 Sekunden lang rechte Shift-Taste Anschlagverzögerung aktivieren/deaktivieren
Alt Gr+EEUR
Alt Gr+Q@
Alt+EnterEigenschaften des markierten Objekts
Alt+F4aktives Programm beenden
Alt+LeertasteSystemmenü des aktiven Fensters
Alt+Taböffnet ein kleines Fenster mit Symbolen aller geöffneten Fenstern, um zwischen ihnen zu wechseln
Alt+Escwechselt direkt zwischen allen geöffneten Fenstern
F1ruft die Hilfe des gerade aktiven Programms auf; ist der Desktop aktiv, öffnet sich die Windows-Hilfe
F2Umbenennen des markierten Objekts
F3öffnet die Suche des gerade aktiven Programms; ist der Desktop aktiv, öffnet sich die Windows-Suche
F4öffnet die Adresszeile des Explorers
F5Aktualisieren des aktiven Fensters
F6durchläuft im Explorer das Eingabefeld, die Explorer-Leiste und die markierte Datei
F10aktiviert die Menüleiste des aktiven Fensters
Shiftverhindert Autostarts beim Hochfahren und Autoplay beim Einlegen einer CD
Shift+Entfsofort Löschen (ohne Umweg über den Papierkorb)
Shift+F10Kontextmenü
Strg+Aalles markieren
Strg+CKopieren
Strg+F4beendet aktives Dokument in Programmen, die das gleichzeitige Öffnen mehrere Dokumente zulassen
Strg+EscStartmenü ein-/ausblenden
Strg+TabBlättern durch die geöffneten Dokumente, beispielsweise in Word
Strg+VEinfügen
Strg+XAusschneiden
Strg+Zletzte Aktion rückgängig machen
Tabfeldweises Durchlaufen von Dialogen
Win+Dzeigt den Desktop, nochmaliges Drücken stellt die Fenster wieder her
Win+Eöffnet den Explorer
Win+Föffnet die Windows-Suche nach Dateien und Ordnern
Win+Lführt bei aktiver schneller Benutzerumschaltung zum Anmeldeschirm, ohne das gerade aktive Konto zuvor abzumelden, sonst zum Sperren des Computers
Win+Mminimiert im Unterschied zu Win+D nur Fenster mit eigenem Eintrag in der Taskleiste zum schnellen Wiederfinden verlorener Dialoge
Win+QBenutzer wechseln
Win+RAusführen
Win+Shift+Mstellt die mit Win+M minimierten Fenster wieder her
Win+Strg+Föffnet Suche nach Computern
Win+Uöffnet den Manager für Eingabehilfen
Alt+Shift(links)+DruckKontrast ein/aus (soll zur besseren Lesbarkeit führen, bewirkt aber oft das Gegenteil)
Alt+Shift(links)+NumTastaturmaus an/aus