Der richtige Scheduler: ("Deadline" bei SSD) ========================== ( http://www.pcwelt.de/ratgeber/Optimales_SSD-Timing_fuer_Linux-Mehr_Tempo-8674837.html ) command: cat /sys/block/sda/queue/scheduler Scheduler pro Laufwerk mit den Sysfsutils zu definieren. Dazu dient das Paket „sysfsutils“, das in allen verbreiteten Distributionen über den Paketmanager zur Verfügung steht und in Debian/ Ubuntu/Mint mit command: sudo apt-get install sysfsutils installiert wird. Anschließend öffnen Sie mit root-Rechten oder mit sudo die noch leere Konfigurationsdatei „/etc/sysfs.conf“ in einem Texteditor. Soll der Scheduler von „/dev/sda“ auf CFQ geändert werden, tragen Sie dort diese Zeile ein: block/sda/queue/scheduler = cfq Genauso können Sie für „/dev/sdb“ mit block/sdb/queue/scheduler = einen anderen Scheduler festlegen. Als Angabe stehen hier „cfq“, „deadline“ und „noop“ zur Auswahl, und es ist ein Mischbetrieb möglich. -------------------------------- over-provisioning ( http://www.edn.com/design/systems-design/4404566/Understanding-SSD-over-provisioning ) ==================== ------------------------------- Wie kann man die Lebensdauer einer SSD auf Linux verlängern? =============================================================== http://www.linux-tips-and-tricks.de/de/linux/361-wie-kann-man-die-lebensdauer-einer-ssd-auf-linux-verlaengern/ SSD Formatierung ================ Es wird allgemein empfohlen nur 90% der SSD zu benutzen und 10% freizulassen. Partitionen die auf Platte verschoben werden sollten ==================================================== Das gesamte root Filesystem sollte auf ssd gelegt werden. Die Frage ist ob das home Verzeichnis auf Platte zu legen ist. Ich habe das getan. Allerdings habe ich Unterverzeichnisse auf denen häufig geschrieben wird (z.B. downloads oder VMware Images) auf Platte gelegt. Partitionen die in tmpfs (RAM) verlagert wurden =============================================== /tmp, /var/spool, /vartmp und /var/log wurden in RAM verlagert. Mit /var/log gibt es dann einen Nachteil: Die Logs überleben keinen Reboot. Wenn es irgendwelche Probleme gibt die das System einfrieren lassen muss dieses Verzeichnis auf eine Platte gelegt werden. Meine fstab hat folgende Einträge für tmpfs tmpfs /tmp tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0 tmpfs /var/spool tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0 tmpfs /var/tmp tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0 tmpfs /var/log tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0 Änderungen in /etc/fstab ======================== noatime in /etc/fstab verhindert den "access time stamp" zu schreiben, den das Betriebssystem pro Datei schreibt, wenn auf die Datei zugefgriffen wurde. Eine SSD sollte "noatime" haben. Also sieht meine /etc/fstab Zeile für meine SSD wie folgt aus: UUID=cc4a6c12-5ec6-4243-993f-8dcbbf15da71 / ext4 noatime,commit=600,errors=remount-ro 0 1 System Konfigurationsänderungen =============================== trim sollte benutzt werden um eine gute Performance der SSD zu erhalten. Zusätzlich sollte der Scheduler für die SSD eine andere Strategie benutzen. Ich habe dazu die folgenden Zeilen in meine /etc/rc.local (Anmerkung: Mein SSD ist /dev/sda) aufgenommen: # ssd trim fstrim -v / # ssd scheduler echo "deadline" > /sys/block/sda/queue/scheduler # Modification for SSD which creates log files on /var/log for dir in apparmor apt cups dist-upgrade fsck gdm installer samba unattended-upgrades; do if [ ! -e /var/log/$dir ] ; then mkdir /var/log/$dir fi done Firefox Konfigurationsänderungen ================================ In about:config habe ich folgende Einstellungen geändert: 1. browser.cache.disk.enable set to false 2. browser.cache.memory.enable set to true 3. New browser.cache.memory.capacity set to -1 ---------------------------------- Eine SSD unter Linux verwenden ================================= ( http://easelee.ddns.net/?seite=linux_ssd ) - BIOS öffnen beim Start des Computers und in den Datenträgereinstellungen die SATA Betriebsart auf AHCI umstellen - Da normalerweise das Betriebssystem und die Hauptverzeichnisse auf die SSD Platte kommen (Das Betriebssystem soll ja schneller sein), macht es Sinn die Platte auf den ersten SATA Steckplatz zu legen. Bei mir sieht die belegung auf dem Motherboard so aus: SATA Anschluss Gerät 1 SSD 2 Erste HDD 3 Zweite HDD 4 DVD-Brenner 5 BluRay-Laufwerk - Betriebssystem installieren Partition Dateisystem Einhängepunkt Grösse /dev/sda1 ext4 / 85% (101.35GiB bei einer 128GB Platte) /dev/sda2 extended 5% (5.96GiB bei einer 128GB Platte) /dev/sda5 linux-swap 5% (5.96GiB bei einer 128GB Platte) nicht zugeteilt nicht zugeteilt / unformatiert 10% (11.93GiB bei einer 128GB Platte) um auf der sicheren Seite zu sein, 10% einer SSD unzugewiesenen lassen - Nach dem Starten des Betriebssystems noatime einstellen Mit "noatime" in /etc/fstab deaktivierst Du die schreibaktion "access time stamp", die das Betriebssystem jedesmal auf eine Datei schreibt wann immer die Datei vom Betriebssystem gelesen wurde. Für eine SSD ist "noatime" viel besser, z.B. UUID=ad21394f-a9cc-46d2-9105-7632b3a61966 / ext4 noatime,errors=remount-ro 0 1 - Automatischen TRIM einrichten Variante 1 (EMPFOHLEN!): Wir setzen in der Startdatei des Betriebssystems (rc.local) eine Zeile ein, die dann bei jedem Systemstart ausgeführt wird. Oberhalb der Zeile exit 0 fügen wir diese Zeile ein: fstrim -v / Jetzt die Datei speichern und schliessen und den Computer neu starten. Trim wird jetzt immer bei einem Computerstart ausgeführt. ---------------------------- SSD Grundlagen ============== ( https://wiki.ubuntuusers.de/SSD/Grundlagen ) ----------------------------