https://de.wikipedia.org/wiki/File_Allocation_Table#exFAT exFAT (Extended File Allocation Table) ist ein speziell für Flash-Speicher entwickeltes Dateisystem. Eingeführt wurde es 2006 mit Windows CE 6.0. exFAT soll dort eingesetzt werden, wo NTFS nur schwer oder gar nicht implementierbar ist und zugleich die Beschränkungen von FAT32 – insbesondere maximale Dateigröße von 4 GiB – vermieden werden sollen. Im Rahmen der Spezifikationen für die Memory-Stick-XC- und SDXC-Flashspeicher- Kartentypen wird die Verwendung von exFAT vorgeschrieben; die Speicherkarten können zwar prinzipiell auch mit einem anderen Dateisystem formatiert werden, sind dann aber nicht Standardkonform und daher nicht in jedem Gerät (wie z. B. Digitalkamera) verwendbar. *** Die Vorteile gegenüber vorherigen Versionen sind: Theoretische maximale Dateigröße von 64 ZiB,[23] empfohlene maximale Dateigröße 512 TB (maximale Partitionsgröße). Ein Cluster darf maximal 32 MiB groß sein (theoretisch jedoch bis zu 2255 Bytes). Es wurde eine separate Tabelle („Bit-Karte“) eingeführt, welche die freien Cluster effizienter indiziert. Ein Bit wird jeweils einem Cluster zugeordnet. Dies wurde bei FAT32, FAT16 und FAT12 von der viel größeren Fragmenttabelle (oder „Fragmentkarte“) übernommen, mit jeweils 32, 16, und 12 Bits pro Cluster; daher die Namen. Bei exFAT werden nur Cluster fragmentierter Dateien in der Fragmenttabelle aufgezeichnet.[24] Das Dateisystem unterstützt erweiterte Zugriffsrechte (ACL). Es werden auch Transaktionen unterstützt (nur mit TexFAT). *** Nachteile: Bei Dateisystemen ab 32 GB ist die Standard-Clustergröße 128 KB. Das bedeutet, dass selbst kleine Dateien immer mindestens 128 KB Platz auf dem Dateisystem belegen.[25] Bestehende Dateisysteme können praktisch nicht vergrößert oder verkleinert werden.