https://www.andwil.de/weblog/daten-vom-ftp-mit-rsync-sichern Zunächst benötigen wir das Programm curlftpfs, das in den Repositorien der meisten Distributionen unter selbem Namen vorliegen sollte. Mit diesem Werkzeug kann man FTP-Server fast genau wie beliebige Laufwerke in das Dateisystem seines Rechners einbinden. Um den ganzen Vorgang ein wenig zu beschleunigen, bietet sich ein kleines Skript an, das in etwa so aussehen könnte und bereits einen beispielhaften rsync-Befehl enthält: #!/bin/bash # „mounte“ den FTP-Server unter /media/ftp. Dieses # Verzeichnis vorher ggf. mit „sudo mkdir /media/ftp“ # erstellen! curlftpfs ftp.meinbeispielhoster.de /media/ftp # Jetzt die Sicherung mit rsync vornehmen. Folgende # Parameter werden verwendet: # # --delete-after: Alte Backup-Dateien werden nach der # Übertragung gelöscht. # -r: sichere auch Unterverzeichnisse # -P: Gibt eine Fortschrittsanzeige aus # --exclude-from: Verweise auf eine Text-Datei, in # der vom Backup auszuschließende # Dateien und Ordner vermerkt sind rsync -rP --delete-after --exclude-from=$HOME/rsync_exclude.txt /media/ftp $HOME/Webseiten-Backups # Einbindung des FTP-Servers wieder lösen fusermount -u /media/ftp Weitere Erläuterungen: Dein FTP-Server ist vermutlich passwortgeschützt. Du kannst die Zugangsdaten entweder direkt in den Befehl einbauen: $ curlftpfs benutzername:passwort@ftp.meinbeispielhoster.de /media/ftp oder in der Datei ~/.netrc ablegen. Die Datei muss nach diesem Schema aufgebaut sein: machine ftp.meinbeispielhoster.de login MeinBenutzername password MeinPasswort Ein Wort zur Sicherheit: In beiden Fällen ist der Nachteil in Kauf zu nehmen, dass die FTP-Zugangsdaten im Klartext gespeichert werden – wer kann, sollte für diesen Job also einen eigenen FTP-Zugang einrichten, der nur über Leserechte verfügt.