chroot (ubuntu) https://wiki.ubuntuusers.de/chroot/Livesystem/ Es muss für ein ext-formatiertes System der Befehl sudo mount /dev/sdxY /mnt bzw. bei einem Btrfs-formatierten System: sudo mount -o subvol=@ /dev/sdxY /mnt ausgeführt werden, dabei sind die Bezeichnungen xY an die eigenen Gegebenheiten anzupassen. Nutzt das System eine separate boot-Partition, so muss diese mit sudo mount /dev/sdzY /mnt/boot eingebunden werden. Nutzt man auf seinem Rechner das (U)EFI-Bootverfahren, so muss für vollen Zugriff (sogar zusätzlich zu einer eventuell bereits vorhandenen /boot-Partition von Ubuntu, etwa bei LUKS-Verschlüsselung) die /boot/efi-Bootpartition aller installierten Betriebssysteme vorab eingehängt werden mit: sudo mount /dev/sdwY /mnt/boot/efi Auch hier sind die Bezeichnungen wY an die eigenen Gegebenheiten anzupassen. Dies ist eine Partition, die im ersten Schritt mit parted am Dateisystem vfat oder einem Hinweis zu EFI erkennbar ist. *** Zusätzliche Schritte Vor dem Wechsel in das installierte System muss gegebenenfalls diesem der Zugriff auf wichtige Systeminformationen zugesichert werden. Man bindet dazu das Verzeichnis mit den Gerätedateien /dev innerhalb des installierten Systems ein: sudo mount --bind /dev /mnt/dev sudo mount --bind /dev/pts /mnt/dev/pts Ähnlich verfährt man mit dem Schnittstellendateisystem /proc und dem System-Verzeichnis /sys. Diese werden mit sudo mount --bind /sys /mnt/sys sudo mount --bind /proc /mnt/proc eingebunden. Weiterhin muss /run eingebunden werden: sudo mount --bind /run /mnt/run *** Hinweis: Der folgende Einzeiler hängt diese notwendigen Systemverzeichnisse in einem Aufruf ein: for dir in /dev /dev/pts /proc /sys /run; do sudo mount --bind $dir /mnt$dir; done Gemountete Datenträger können optional eingebunden werden: sudo cp /proc/mounts /mnt/etc/mtab Um die Internetverbindung sicherzustellen, werden u.U. die DNS-Server-Angaben benötigt. Diese kopiert man z.B. mit: sudo mount -o bind /etc/resolv.conf /mnt/etc/resolv.conf